|
Für die beiden größten Eierköppe von Welt (richtig, Lütschi und meineeine!) gibt es genau einen Song, der pflichtmäßig bei der Erstürmung diverser
Lokalitäten wie Videothek, Dixi oder Tanke im Auto mitgegröhlt wird – auch wenn wir beide keine Ahnung haben, worum es in dem Text geht oder welche Sprache das genau sein soll (“Irgendwas aus’m Norden!”).
Selbstredend kommen die Wörter “Aldihalle” und “Hühnerhalle” im ganzen Text nicht ein einziges Mal vor, aber was versteht man nicht alles für
einen Mist, wenn man Musik hört? Auf jeden Fall sind das die von uns wohlwollend reininterpretierten alternativen Texte, jawoll.
Hier jetzt mal der tatsächliche Liedtext, übrigens von “In Extremo”:
Villemann og Magnhild
Villemann gjekk seg te storan å,
Hei fagraste lindelauvi alle (hier steckt die Aldihalle drin) Der han ville gullharpa slå
For de runerne de lyster han å vinne (hier die Hühnerhalle)
Villemann gjenge for straumen å stå, Mesterleg kunne han gullharpa slå
Han leika med lente, han leika med list, Og fugelen tagna på grønande kvist
Han leika med lente, han leika med gny, Han leika Magnhild av nykkens arm
Men då steig trolli upp or djupaste sjø, Det gjalla i berg og det runga i sky
Då slo han si harpe til bonns i sin harm, Og utvinner krafti av trollenes arm
Beide Zeilen werden exzessiv immer und immer wieder wiederholt, und entsprechend oft johlen wir Beknackten mit. Wer das Lied mal irgendwo zufällig
hört, kann ja mal genau hinhorchen – soooo abwegig, wie diese Interpretationen beim Lesen erscheinen, sind die akustisch gar nicht!!!
|