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Ich aergere mich stendig ueber mich, dass ich nie das auf die Reihe kriege, wass ih auf die Reihe kriegen will, aber so ungewoehnlich ist das
Problem ja nicht. Ausserdem waren die letzten Wochen hier auch mal wieder ne Runde zu exzessiv, bisschen zu sehr extreme Augustiner-Vernichting, hicks. Also heissts nu erst mal wieder bisschen "Oba vom
Gas", aber das Smester faengt ja bald los und damit der geregelte Lebenswandel. Ja klar. Sommersemester in Muenchen... eine grosse Herausforderung. Da wandert man unschuldigst von der einen Fakultaet
(Hauptfach) in die andere (Nebenfach) und muss natuerlich durch den englischen Garten (das ist eben einfach mal der kuerzeste Weg). Voller guter Vorsaetze ignoriert man also den Biergarten am chinesischen Turm, die
strahlende Sonne und spaziert eilenden SChrittes (man will ja puenktlich sein) dem Quell neuen Wissens gemutlich entgegen. MAn freut sich auf die einschlaefernd interessanten Ausfuehrung diverser jung-dynamischen
Uraltprofessoren, die enthusiastisch ihren Stoff runterleiern. Bis dahin ja noch alles schoen und gut. Aber dann! Der unvermeidbare fatale Fehler. Ganz vergessen, die Augen und Ohren zuzumachen bei der Durchquerung
des englischen Gartens. "TINE!!!" Hae? Wer ruft denn da? Tine dreht sih natuerlich reflexartig um. Da sitzen sie dann gemuetlich in der Wiese, die Buecher dienen eher als Kopfablage als zur
Wissensvermittlung, jeder ne Mass kuehles Bier in der Hand. Froehlich seufzend stellt man fest, dass der innere Schweinehund nen Sonnenstich hat und knallt sich einfach dazu. Verloren hat die Wissbegierde (die eh
eher latent vorhanden war) und damit auch der Prof und seine elende Nachmittagsvorlesung, gewonnen hat der Nachmittag mit teuflischen Kommilitonen und das Bierchen in der Sonne.
Jetzt wo ich das so
aufgeschrieben hab, frag ich mich, ob ich ueberhaupt den Versuch starten soll, dieses Sommersemester was zu erreichen. Wenns eh vergeblich ist ; ).
(Zugeschickt von Tine: Danke dafür!)
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