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NECROPHAGIA – „Through eyes of the dead (uncut)“ Video [Red Strain, 1999]
Hallo, sehr verehrte „Lifeisamovie“-Maniacs: Loser von – http://www.austrinken.com – hier. Da ich im Moment (= heute!) keine neuen Platten zu reviewen habe und Steffie’s Homepage nun nicht das Schlechteste ist, was man sich an einem langweiligen Abend antun kann, dachte ich mir in meinem jugendendlichen Leichtsinn, dass ich euch mal ein lustiges Filmchen vorstellen könnte – immerhin ist das sicherlich ein Flick, den zwar Steffie, aber ihr Verpeiler garantiert (!!) noch nie gesehen habt. Vorweg: Im Grunde genommen bin ich ungefähr das Gegenteil was ihr als einen Kenner der Movieszene bezeichnen würdet – ich hab’ in meinem Leben durchaus einen Riesenhaufen an Filmen begutachtet, blöderweise penne ich in letzter Zeit meistens kurz vorm Schluss ein – ein Dingenskirchen was reichlich kacke und mir früher nie passiert ist!! Yep, ich werde halt nicht jünger... Was soll’s – auf zu „Through the eyes of the dead“!!
Als Info gebe ich euch mal kurz auf den Weg, dass NECROPHAGIA mit ihrer ’87er „Seasons of the dead“ Debüt-LP einen Meilenstein in Sachen horrorinfiltriertem,
latent hardcorigen Metal eingespielt haben, danach legten die Kollegen aus dem Amiland eine kurze Schaffenspause ein, um dich anschließend mit ihrer ’90er „Ready for death“
LP (das Ding enthält ihren frühen Demo Kram), der ’99er „Holocausto de la morte“ picture LP (limitiert als picture Disc, vielleicht kennt einer den entsprechenden
Silberfisch!?!), der ’00er „Black blood vomitorium“ MCD, der ’00er „Death is fun“ CD, der ’00er „A legacy of horror, gore and sickness“ CD und der ’01er „Cannibal holocaust“
MCD vollends auf den Socken zu katapultieren!! Interessant, ’ne?! Jajaja...
Egal, bei diesem Fucker (ich rede jetzt wieder von „Through eyes of the dead“), handelt es sich logischerweise um ein
Musikvideo, da die Lalla jedoch mehr oder weniger im Hintergrund steht, bin ich der Meinung, dass dieser Streifen auch für euch interessant sein könnte – jedenfalls wenn ihr auf extrem (!!) kranken Shit steht...
Also, auf geht’s: NECROPHAGIA haben einen Teil ihrer wahrlich perversen Shanties, als
da unter anderem „Bloodfreak“, „... and you will live in terror“, „Embalmed yet I breathe“, „Burning moon sickness“ und/oder „Deep inside I plant the devil’s seed“ wären,
auf Zelluloid gebannt und das Ergebnis ist schlichtweg sick as fuck – halt eine in laufende Bilder gepackte Version von NECROPHAGIA’s musikalischen Ergüssen bei der die Truppe
selbst ab und an in einer Kirche (!!) livehaftig zu bewundern ist... Falls du diese Horde nicht kennst, lass’ dir erneut sagen, dass sich das kultige Quartett nicht zu schnellen,
dafür umso finsteren, brutaleren Horrormetal mit entsprechend heiseren Röchelgesängen aus den Adern zieht, und als wenn das noch nicht genug wäre, räumen NECROPHAGIA
hier richtig auf, denn „Through eyes of the dead“ zeigt auss chließlich Fantasien, die du
dir im normalen Leben nicht mal ansatzweise vorstellen kannst, und das meine ich wirklich ernst – es existiert kaum etwas Abartigeres!! Oder hast du schon mal Musikvideos
beobachtet, in denen erbarmungslos gemordet, verstümmelt bzw. gefoltert (eingebrannte Kreuze auf dem Arsch sind nicht lustig!) wird, was das Zeug hält? Siehst du – ich auch
nicht! Das Paradebeispiel für einen absolut abscheulichen Clip ist gleich der Opener, in dem es so dermaßen ekelig ans Eingemachte geht, dass es schon nicht mehr feierlich ist: Der
mörderfette plus potthässliche Drummer der Kapelle lebt (?) in einer einsamen Waldhütte inmitten vom Nirgendwo und erwischt ein Liebespaar – „romantisch“ wie der Metzger ist,
verfolgt er die Turteltäubchen eine Weile, knallt kurzerhand später beide mit (s)einer 45er über den Haufen, verunstaltet und nimmt die Lady bis zum geht-nicht-mehr aus, tanzt ein
wenig mit dem Leichnam um sich nicht zuletzt anschließend kräftig einen von der Palme zu schleudern. Bbllleeeaaauuurrrgghhh! So oder so ähnlich geht es in einer
Tour circa eine entspannte halbe Stunde weiter und deswegen kann ich „Through eyes of the dead“ nur den härtesten, mental degeneriertesten Lesern dieser Website ans kalte Herz legen.
Noch eine kleine, aber wie ich finde witzige, Anekdote am Rande: Eddy Vedder, seines
Zeichens total überbewerteter Sänger der schwulen PEARL JAM hat dieses Video bei Joey Ramone (R.i.p.) von den RAMONES besichtigt und wegen der angeblichen „Snuff-Szenen“ erst mal fett das F.B.I. eingeschaltet – das muss man sich mal vorstellen! Als ich diese Story
hörte, habe ich mich, zumal ein Großteil des Krempels aus dem Video aus diversen (zensierten!) Splattermovies stammt, vor Lachen eine Runde auf dem Boden gekringelt!!
Ich habe, da sich die allermeisten Distros geweigert haben „Through eyes of the dead“ in
ihr Programm aufzunehmen, dieses ungeschnittene Exemplar seinerzeit über diverse Umwege aus Finnland bezogen – sieh’ zu, wo du deine Copy herkriegst – HA!!
(Ein fettes “Danke” an Carsten für das spontane Review - rockst echt!)
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