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09.04.2006

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Eight Legged Freaks

Die nachfolgende Besprechung geht in keinster Weise konform mit den Kritikern, die am liebsten französische Kunstfilme mit `ner Buddel Rotwein zusammen sehen. Sollten Sie sich zu diesem Klientel zählen und dennoch meinen nachfolgenden Ratschlag beherzigen und sich den unten erwähnten cineastischen Beitrag zu Gemüte führen, konsultieren Sie bitte zuforderst Ihren Leibmedicus. 

Wir kennen ihn, wir lieben ihn, bekannt aus Filmen wie „Scream I“, „Scream II“ und „Scream III“. Wen, Troy McClure? Natürlich nicht. Wir sprechen über den leicht vertrottelten Deputy namens Dewey, im wirklichen Leben besser bekannt als der Bruder der immens gut aussehenden Patricia Arquette. David. 

Eben dieser David hat Talent und Namen für einen meiner Meinung nach völlig zu Unrecht verrissenen Film hergegeben: „Eight Legged Freaks“, oder in der sinnigen deutschen Übersetzung „Arac Attack“. 

Zugegeben, die Story ist etwas altbacken. Irgendwo in der Wüste von Arizona bemerkt der Spinnenforscher von nebenan, dass seine Tierchen in letzter Zeit um knapp das doppelte gewachsen sind. Naja, hat Anna Nicole Smith ja auch geschafft. Bis jetzt also noch nichts weltbewegendes. Als Spidermans weitläufige Verwandtschaft ihm dann im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf wächst, beschließt er, sich aussaugen zu lassen und tot zu sein. Sein einziger Freund - ein kleiner Junge (kennt einer die Katholikenfolge, South Park, sechste Staffel? Achtjährige, Dude!) - bemerkt den ganzen Scheiß,...blablabla ihm glaubt keiner,... blablabla Giftmülldeponie,...blablabla, die Nationalgarde hat keinen Bock auf Arizona,... blablabla Riesenmethangasexplosion in der alten Goldmine mit sämtlichen Viechern drin. 

Na klar hat das Jack Arnold schon in den Fünfzigern gemacht. Und was zur Hölle hat das eigentlich mit David Arquette zu tun? Und kann mir einer `ne Site mit coolen Fakepics von Patricia ansagen? 

Ob das irgendwann schon mal in der Art verfilmt worden ist, ist mir persönlich so egal, dass ich feierlich drauf scheiße. Der Film ist eine wirklich nette Hommage an die B- Monstermovies aus den 50er/60er Jahren in bester Tradition von Tremors, obwohl er zugegebenermaßen nicht ganz die Klasse erreicht. Es fehlt so was wie Burt (wir erinnern uns: Der durchgeballerte Waffenfreak). 

David Arquette spielt da eben auch mit und ich hab ihn als Aufhänger für diese Zeilen mißbraucht, da er ungefähr sechs Beine zu wenig hat, um in diesem Streifen der Star zu sein. Und was Patricia angeht: Ich wär dankbar für Guestbook- Einträge.  

Wie bereits erwähnt lebt der Film von seinen Effekten und ich sehe über Fehler in der Logik gern hinweg, wenn er mich gut unterhält. Und das tut er. Also, haut schon mal das Popcorn in die Mikrowelle, startet `ne Kiste Bier und ladet Euch `nen paar Kumpels ein. Und für alle Arachnophobiker unter Euch: Der Streifen ist ab zwölf, Ihr Fichten!!!

 

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