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09.04.2006

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Transporter: The Mission

Sodele, auf ein Neues: bewaffnet mit Bob, Luise, Basti und Popcorn betritt Steffie den Kinosaal und erwartet, dass Mr. Statham wieder das Hemd von sich wirft und die Leinwand durch Spannung, Action, Abenteuer (War das nicht mal der Slogan zur Werbung vom Lustigen Taschenbuch?! *kopfkratz*) aufmischt. Und wird nicht enttäuscht.

Naja, nicht zu sehr, jedenfalls.

Erstens gibbet doch deutlich weniger nackichte Szenen, was ich natürlich schwer anprangere. Zum anderen ist die Story diesmal doch relativ hanebüchen, selbst gemessen am großzügigen Action-macht-Plotholes-verzeihbar-Maßstab.

Transporter Frank hat sich in Florida niedergelassen, wo er eher beschaulich arbeitet: als Chauffeur des kleinen Jack (Hunter Clary, süßer Fratz). Diesen bringt er zur Schule, holt ihn wieder ab, bringt ihm bei, wie man sich in nem teuren Auto zu benehmen hat – sowas halt. Engagiert wurde Frank von Jacks Mama (Ex-Model Amber Valetta; seinerzeit richtig witzig in Hitch), um die sich Jacks Papa (Matthew Modine) leider genauso wenig kümmert wie um seinen Sprössling.

Das ändert sich, als böse Buben oder auch Bubinnen (Fütter mich! - Darbietung von Kate Nauta, die so ekelhaft spidderig zu begucken ist, dass wir drei Mädels Basti auf der Rückfahrt ca. 128.000 Frauen aufgezählt haben, die eindeutig zwar durchtrainiert, aber wesentlich sexier sind als dieser Hungerhaken – wen’s interessiert: wir stellten fest, wir stehen alle 4 auf Jessica Alba, hehe…)…ähm… also als die Bösen dann den kleinen Jack entführen und mit einem tödlichen Virus infizieren, dessen Gegenmittel sich der Oberfiessack praktischerweise gleich selber komplett als Infusion gönnt...

Äääääähm. Ja. Wer jetzt sagt, diese ganze Aktion klingt ziemlich sinnfrei, sieht mich mein weises Haupt abwechselnd heben und senken, denn tatsächlich ist das virologisch der größte Unfug, den man als durch Outbreak aufgeklärter Kinogänger je vorgesetzt bekommen hat, aber nun gut, hier geht’s um Action, nicht wahr?!

Die finde ich gediegen, auch wenn ich im Nachhinein zugestehen muss, dass Alex, der Protest-Nichtmitgucker-aber-hinterher-noch-Nachholer bemängelt hat, dass auch das Auto eines Mr. Statham nicht unkaputtbar ist und einige Stunts reichlich aberwitzig sind. Sind sie ja. Ich gebe Dir da Recht!! Aber, ach, was weiss ich, ich hatte Spaß an dem Streifen. Was ich schade fand, war eher, dass Tarconi, der im ersten Teil noch nen richtig pfiffiger Franzosencop war, hier eher zur kauzigen Witzfigur verkommt. Das hat der nicht verdient.

Im Großen und Ganzen hab ich mich aber prächtig amüsiert. Und hab tags drauf noch mal den ersten Teil angeworfen, da ich doch ein bisschen mehr Brustfreiheit vom guten Jason erwartet hatte, hehehe… ;)

 

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