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Oh, Mann. Was soll man zu so einem Streifen sagen??
Na gut, ich könnte mich darüber auslassen, dass dieser Flick im schönen Berlin abgedreht wurde - beziehungsweise UNTER Berlin, in der Kanalisation
bzw. diversen alten U-Bahnschächten. Man könnte auch erwähnen, dass es sich dabei um die Leinwandadaption des gleichnamigen Computerspiels handelt, bei dem es auch schon überwiegend darum ging, sich durch ein Heer
von Zombies zu schiessen.
Aber wozu Euch hier lange was vormachen??
Nachdem wir den Film aufgrund der recht geil gemachten Vorschauen mit Spannung erwartet hatten, waren Jo, Carsten und ich nach dem ersten Sehen im
Kino irgendwie... ohne jede Meinung. Es gab weder richtig was zum dumme Sprüche anbringen, noch war er so schlecht, dass man sich geärgert hätte, extra dafür losgejuckelt zu sein und Geld ausgegeben zu haben. Und er
war halt definitiv auch kein Brüller. Selbst zwei Wochen später ist weder Carsten noch mir was Anständiges eingefallen, was man hierzu hätte bringen können. “Resident Evil” war halt einfach nur dagewesen und gut.
Nun ja, heute habe ich mich aufgerafft und mir das Filmchen nochmal reingezogen. Teilweise. Auf der Hälfte hatte ich keinen Bock mehr, denn das
reichte, um ein Urteil fällen zu können: ohne Carsten und Jo und die große Leinwand bleibt nur noch ein sinnentleerter Film ohne wirklichen roten Faden. Das wäre nicht so schlimm, wenn er nicht gleichzeitig so
gnadenlos versagen würde bei dem Versuch, Action zu bieten.
Wer wird denn schon von Heike Makatsch als Zombie vom Hocker gerissen? Die sieht ja im richtigen Leben schon nicht wirklich gesund aus, und hier
latscht sie denn auch noch hölzerner durch die Gegend als sonst. Keine Pluspunkte für die dürre Dame mit dem Megaschmollmund von meiner Seite.
Von Milla Jovovich als Kampfsportbarbie Alice bin ich ebenfalls ziemlich enttäuscht, und nennt mich pingelig, aber beim wiederholten Ansehen kann
auch Michelle Rodriguez alias Rain mit ihrem sturen Bösen Blick nicht mehr so richtig viel raushauen, den wir drei im Kino noch so höllenscharf fanden.
Von den Männern haut mich auch keiner richtig um, also lohnt sich das Ansehen noch nicht einmal, wenn man als Mädel nur auf eine
Fleischbeschau aus ist. Ich denke aber, besagter fieser Gesichtsausdruck der Rodriguez ist was für die Jungs, und das kurze rote Kleidchen von Milla ist zwar völlig deplaziert, aber kleidsam, weil eben kaum was
bekleidet ist (Nur, falls das jetzt irgendwen tröstet...).
Die einzige geile Szene, in der die Hälfte des von den beiden Damen angeführten Rettungsteams bereits umkommt, weil man sich dringend von ein paar
Lasern filetieren lassen muss, ist erstens ganz zu Anfang im Film platziert (unklug!) und zweitens dreist bei “The Cube” abgekupfert, was die Auseinanderfallerei angeht (ungeschickt!). Ansonsten mag man von
Actionszenen kaum reden (unspektakulär) - und von einem Spannungsbogen auch nicht (uninteressant...).
Dieser Film ist so überflüssig wie ein Kropf und insgesamt echt unnötig.
Zack, her mit meiner Kohle, aber schnell!
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