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Eine Gruppe von Ganoven begeht einen Diamantenraub und hat die Bullen schneller an den Hacken, als man „Like a Virgin“ singen kann. Im
Treffpunkt, einem Lagerhaus, angekommen, halten 4 von ihnen Kriegsrat und kommen recht schnell darauf, woran der Coup gescheitert ist: Unter ihnen muss ein Undercovercop sein. Bloß welcher der 6 ist es? Und was ist
mit den beiden fehlenden Dieben? Einige der Herren beweisen nach und nach, dass auch knallharte Burschen durchaus Nerven haben…
Großartige Akteure wie Steve Buscemi („Con Air“, „Desperado“, „Fargo“, „The Big Lebowski“), Harvey Keitel („Das Piano“, „Cop Land“, „Bad Lieutenant“, “Pulp Fiction”, “From Dusk Till Dawn”) oder Tim Roth („Rosenkranz und Güldenstern“, „Rob Roy“, „Pulp Fiction“) liefern hier ein Kammerspiel der brutaleren Art, durchgeknallt, rabenschwarz anhumoriert
und blutig. Tarantino selbst sowie Michael Madsen („Thelma & Louise“, „Kill Bill“ und erst kürzlich in „Sin City“) runden das Ensemble nett ab,
Mit „Reservoir Dogs“ wurde Quentin Tarantino über Nacht zum In-Director, zum Kultfilmer, zum Superregisseur Hollywoods. Was auch immer
er anfasst, es ist pauschal schon vorab Kult, und wehe, man wagt anzumerken, dass sich möglichst abgefahrene Schwarzweisssequenzen, hippe Soundtracks und Spielereien nicht unbedingt als eigener Stil, sondern
durchaus auch als Selbstbeweihräucherung interpretieren lassen…
Obwohl ich beide „Kill Bill“-Teile reichlich gelungen fand, war ich doch noch mehr angetan von der Tatsache, dass Quentin an „Sin City“
mitgewirkt hat, ohne dass man es nun explizit hätte merken MÜSSEN. Skurrilität erreicht man also auch, wenn man auf den ganzen Tarantino-Schnickschnack verzichtet. Na, vielleicht legt der Gute ja in künftigen Filmen
seine vorschlaghammermäßige Subtilität Marke „Ja, seht her, ich war’s!“ ab und beschränkt sich aufs Wesentliche.
Das kann er. Hat er hier schließlich auch gemacht,
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