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Jeder Sack kennt Rosie Perez, selbst wenn es kaum jemanden klar sein dürfte, dass das so ist. Den Meisten wird die nur als schnicksige Ehefrau von
Nicholas Cage aus “Zwei Millionen Dollar Trinkgeld” (Jajaja... ich sag dazu mal nix...) bewusst im Gedächtnis sein, aber nun gut.
Hier darf Miss Perez mal so richtig auf die Kacke hauen: Leute anschnauzen, mit Wummen rumspielen, ordentlich Sex haben und insgesamt ein richtig
fieses Biest sein. Geil!
Als titelgestaltende Perdita Durango, Latina mit Feuer unterm Arsch und außerdem abgebrüht wie nur was, drückt sich Rosie an der
texanisch-mexikanischen Grenze rum auf der Suche nach... irgendwas. Das findet sie auch, und zwar in Form von Romeo Dolorosa, einem durchgeknallten Santeria-Priester (Was wirklich nur so ähnlich ist wie Voodoo, ich
bitte Euch!), der nicht nur für wilde Poppereien sondern auch ansonsten für reichlich Abwechslung im Leben der holden Heldin sorgt: gemeinsam beschließen die beiden, einen Gringo zu kidnappen und bei einem
Santeria-Ritual umzubringen. Zu dumm, dass sich die zwei ausgerechnet gleich zwei weisse Teenies ausgucken...
Die Story ist noch abgedrehter, als diese paar Sätze vermitteln könnten, und ein Laster voller Embryos spielt ebenso noch eine Rolle wie
durchgeknallte Drogenbosse mit pädophilen Neigungen oder karibische Matriarchinnen, aber ganz ehrlich: der Streifen macht einen Mordsspaß!
Allein für ihren ersten kurzen Dialog werde ich der Perez einen Altar bauen. Auf die Frage, was sie trinken wolle, antwortet die nämlich mit “’ne
Coke” - “’ne Cola light?” - “Bist Du noch ganz dicht?!” Coole Alte. Cooler Streifen.
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