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Ben Affleck hat ein Problem. Er ist kein guter Schauspieler. Okay, in “Dogma” hat er mir durchaus gefallen, aber der erfordert auch wenig mehr als
cool zu gucken und ein bisschen Action zu bieten. Wie gut, dass das bei Paycheck nicht viel anders ist!
Affleck spielt hier einen ultragefragten Ingenieur, der mordsgeheime Aufträge für einen Konzernriesen ausführt und aus Sicherheitsgründen
anschließend regelmäßig seine Erinnerungen an die Arbeit löschen lassen muss. Als ihm ein Auftrag für zwei bis drei Jahre angeboten wird, schreckt er erst ein wenig zurück, angesichts der langen Zeit, die ihm
verloren gehen würde, doch die Gage im schwindelerregenden Millionenbereich kocht ihn weich.
Am Ende des Auftrags wird sein Gedächtnis gelöscht, er erhält seine persönlichen Sachen zurück - und stellt fest, es sind gar nicht seine.
Irgendwas ist hier schwer faul, zumal er angeblich erst vor einigen wenigen Wochen eine Verzichtserklärung auf seine Bezahlung unterzeichnet haben muss...
Als fetzigen Sidekick erhält Affleck eine draufgängerische Uma Thurman als “vergessene” Geliebte, die ihm hilft, das Rätsel um die letzte
Erfindung, die er gemacht hat, zu lösen und nebenbei mal eben die Welt zu retten.
Der Streifen ist intelligent, spannend, actionreich und weit weniger vorhersehbar, als man zunächst denkt. Sauber gemachte Unterhaltung, die man
gerne mal wieder ansieht.
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