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Hmm. Es ist sicher unverschämt, aber ich verstehe nicht so ganz, warum Charlize Theron hierfür den Oscar bekommen hat.
Die werte Dame, die man aus Flicks wie „Im Auftrag des Teufels“ oder „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ kennt, ist hier zwar recht
unansehnlich zurecht gemacht, haut mich aber schauspielerisch deshalb noch lange nicht um.
Okay, einige Szenen sind sehr intensiv, allein aufgrund des Aufbaus. Aber war das nun der absolute Hit durch Miss Theron? Ich weiss
nicht…
Erzählt wird die Geschichte von Aileen, die sich auf dem Straßenstrich mehr schlecht als recht über Wasser hält, von der Männerwelt von
grundauf enttäuscht ist und sich danach sehnt, wenigstens von einem einzigen Menschen ehrlich geliebt und geachtet zu werden. Aileen stolpert in einer Bar über die lesbische Selby (Christina Ricci, meines Erachtens
wesentlich beeindruckender als Unschuld verströmendes Miststück). Selby und Aileen werden ein Paar, das von den Einnahmen Aileens auf der Straße eine wilde Flucht aus der Realität finanziert. Bis Aileen in ihrer
verzweifelten Liebe auf der Strecke bleibt…
Aufrüttelnd, ja. Nicht unbedingt für schwache Nerven, ja. Aber irgendwie fehlt mir der letzte Kick, um sagen zu können, der Film sei
einer der großen.
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