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Teenager-Horrorfilme sind in der letzten Zeit nicht nur schwer in Mode, sondern auch ziemlich abgedreht und psychologisch nicht ganz bis zu Ende
gedacht. Okay, “The Hole” ist hier nicht die ultimative Antwort, aber zumindest ist der Streifen auf dem besten Wege dahin.
Vier Teenager, die dem tristen Dasein auf einem englischen Internat entfliehen und miteinander ein bisschen Spaß haben wollen, gehen für ein
Wochenende in einen verlassenen unterirdischen Bunker. Für Liz ist dies die Gelegenheit, ihrem heimlichen Schwarm Mike näherzukommen, für die hübsche Frankie und Geoff eher die Möglichkeit, schwer einen drauf zu
machen. Was zunächst als abgefahrenes Doppeldate geplant ist, entpuppt sich nur allzu schnell als Horrortrip, denn die Luke in die Freiheit ist plötzlich verschlossen, und der Kampf ums Überleben beginnt. Ohne
Nahrung und Wasser sind die Kids bald am Rande ihrer Kräfte. Als 14 Tage später die verstörte Liz aufgegriffen wird, erfährt Kriminalpsychologin Philippa (Embeth Davidtz) mehr Details, als ihr lieb ist...
Mit von der Partie sind nicht nur Thora Birch (Die verschrullte Tochter aus AMERICAN BEAUTY) und Desmond Harrington (geiles, aber völlig planloses Schnittchen in JEANNE D’ARC), sondern auch die inzwischen mit FLUCH DER KARIBIK groß rausgekommene Keira Knightley.
Knightley ist nett zu beschauen, und Harrington ist mal wieder schnittchentechnisch gut drauf. Darüber hinaus kommt die Stimmung im Bunker recht
überzeugend rüber, und über eine Reihe von Rückblenden wird die üble Wahrheit Schritt für Schritt ans Licht gebracht.
Ziemlich Glaubwürdig. Nett gemacht. Solides kleines Schmankerl für Sonntagnachmittage.
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