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Ein Film über Lassie, nur, dass Lassie hier ein Pferd ist.
Der Streifen behauptet, auf der wahren Geschichte des Halbbluts Frank T. Hopkins zu beruhen und erzählt, wie eben jener (Viggo Mortensen),
ehemaliger Pony-Expressreiter und nun alkoholabhängiger Wildwestshow-Clown, mit seinem Mustang Hidalgo, von Abgesandten des Scheichs aller Scheiche (Omar Sharif - wer sonst spielt in Hollywood schon Scheichs?!) auf
sehr unfeine Art und Weise zu dem 1.000 Jahre alten Wüstenrennen “Ocean of Fire” (Haha...) geladen wird.
Der Scheich verlangt, dass Hopkins gefälligst aufhören soll, seinen kleinen Mischlingshengst als schnellstes Langstreckenrennpferd der Welt (oder
so) anzupreisen, weil das schließlich sein prächtiger arabischer Zuchthengst Al-Hatal (oder so) sei. Hopkins könne allenfalls die Qualitäten seiner kleinen Mähre unter Beweis stellen und dabei ein saftiges Preisgeld
gewinnen, wenn er an dem jährlich stattfindenden Rennen über die arabische Halbinsel teilnimmt.
Tja, und so zieht der gute aus, das Rennen zu reiten, benötigt er doch dringend Geld, um seinen indianischen Freunden die letzten Mustangs
freizukaufen, weil diese von den Weissen sonst systematisch abgeknallt werden.
Vorab wurde lang genug mit der Authentizität dieser Story geworben, und wer dann mal ein bis zwei Berichte gesehen/gelesen hat, weiss längst, dass
Hopkins genauso oft in Arabien war wie Karl May im Wilden Westen.
Trotzdem: Mortensen mit einem Pferd als Co-Star zu sehen, ist schon was Feines, und wer auf Fury, Lassie, Flipper, Rex und andere “menschliche”
Tiere steht, die jedes Wort verstehen und wie ein Mensch interagieren, wer einen Hauch von Abenteuer schnuppern will und als Pubertätsknubbel auf die “Blitz, der schwarze Hengst”-Bücher stand, der ist hier richtig.
Und nebenbei bemerkt: die Aufnahmen der galoppierenden Pferde, ob nun Klein-Hidalgo oder die arabischen Vollblüter, sind ein Gedicht.
So, und jetzt geh ich los und kauf ich mir die Wendy zum Film.
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