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Gregoire (Artus de Penguern) ist ein schüchterner, aber sehr romantischer Mann, der dem Fußball nichts abgewinnen kann. Dafür aber der
Balletlehrerin Odile (Pascale Arbillot), die gegenüber dem Büro, in dem er als Versicherungsvertreter arbeitet, eine Tanzschule betreibt und der Traum seiner schlaflosen Nächte ist. Leider Gottes schafft Gregoire es
nicht, die Angebetete überhaupt anzusprechen, und so fasst er einen verwegenen Plan: er stiehlt ihr die Brieftasche, um anschließend bei ihr anzurufen, sich als ehrlicher Finder auszugeben und ein Treffen mit ihr zu
vereinbaren, damit er ihr das Portemonnaie zurückgeben kann.
Der Plan geht auf: am Abend hat er ein Date mit Odile in einem Café, und alles, was er noch tun muss, ist für einen Arbeitskollegen
eine Kopie fertigen lassen und diese dann zum Postkasten zu bringen. Zu dumm nur, dass er so spät von diesem Auftrag zurückkehrt, dass das Büro schon ver- und die Geldbörse eingeschlossen ist...
Gregoire durchlebt in diesem Streifen eine wahnwitzige Odyssee durch halb Paris, immer nur mit dem Ziel, die Frau seines Herzens zu
treffen. Dabei ist er so liebenswert und tollpatschig, dass man sich immer wieder ein "Oh, nein!" entlocken lässt, und trifft immer und immer wieder auf die gleichen skurrilen Gestalten. Allgegenwärtig
dabei ist das Endspiel der Fußballsaison, begeisterte Fans und rauflustige Hooligans.
Eigentlich steh ich nicht sonderlich auf französische Filme, und hätte mir ein Kumpel diesen Film nicht einfach mal so geschenkt, ich
hätte ihn wohl nie gesehen. So muss ich sagen, dass es schön ist, wenn Ausnahmen die Regel bestätigen: Der Streifen ist herzig, lustig und auch beim zweiten und dritten Ansehen noch nicht langweilig.
Fazit: ein kleiner, romantisch-chaotischer Liebesfilm für Fußballhasser und solche, die es werden wollen!
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