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Tanzabend an der Schule, am einen Ende der geschmückten Turnhalle steht ein hübsches Mädchen, am anderen ein schüchtern zu ihr
hinsehender Junge. Beide schielen sich ab und an in die Augen, keiner sagt was. Dann, als der Junge sich endlich ein Herz sowie das Mädchen für den Tanz fassen will, kommt ihm ein anderer dazwischen…
Auch 30 Jahre später ist Boris (Alfred Molina, „Spiderman II“, „Chocolat“, soooooo herzig) noch immer in Betty (Brenda Blythen) verliebt. Dummerweise ist sie die Frau des Stadtrats Rhys-Jones und er Bestattungsunternehmer.
Während er die Verstorbenen des beschaulichen Ortes Wrottin Powys würdevoll unter die Erde bringt, versorgt sie die Mutter ihres Gatten, der sie eigentlich nur als
Haushälterin braucht und lieber seine Sekretärin (Naomi Watts, „The Ring“, als dummes Blondchen wie aus dem Bilderbuch) vögelt.
Als die werte Frau Schwiegermutter stirbt, schlägt Amor dann doch noch so
richtig zu: Betty und Boris kommen sich endlich näher. Dumm nur, dass irgendwie ihrer beider Leben komplett zwischen ihnen zu stehen scheinen. Was tun? Da hat Boris die rettende Idee: Betty muss “sterben”, damit er mit ihr durchbrennen kann, ohne
Rhys-Jones vor den Kopf zu schlagen. Der Plan hat nur einen Haken: den neuen Bestatter im Ort, Frank Featherbed (Christopher Walken, God’s Army, Batmans Rückkehr), der jede Beerdigung an sich reisst und zu
einem Entertainmentspektakel macht...
Rabenschwarzer Humor, süße Liebende, die abgefahrensten Bestattungsfeiern, die
man sich überhaupt vorstellen kann - dieser Streifen ist ein Hammer! Molina spielt herrlich, Walken ist so superschräg, wie nur möglich, und Miss Watts mit
ihrer himmlischen Blondinentour haut einen echt um, wenn man sich vor Augen führt, dass sie einen Horrorschocker wie “The Ring” allein getragen hat, hehe.
Hier dreht sich keiner vor Gram im Grabe um, hier tanzen die Geister!
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