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Rezeptvorschlag:
Hast Du Lust, auf eine richtig gute Schauspielerin, die erst als Psychologin in der Gefängnispsychiatrie arbeitet, um dann plötzlich in einer der
eigenen Zellen aufzuwachen und erzählt zu bekommen, sie habe ihren eigenen Mann getötet? Ein bisschen Gänsehaut dazu? Blutverschmierte Wände, Hackebeilattacken und ein bisschen Nervenheilanstaltatmosphäre? Lust, mit
der Protagonistin (eventuell sogar schon lange vor ihr...) herauszufinden, was in der Mordnacht wirklich geschah?
Klingt nett? Hier die Anleitung zum Selbermachen:
Man nehme:
etwas “Akte X”, ‘ne ordentliche Portion “The Ring”, eine Prise “Sleepers” einen Schuss “The Sixth Sense”
Zwei coole Chicks wie Halle Berry und Penelope (Ex-)Cruise (njehehehehe... konnt ich mir jetzt nicht verkneifen...) zum verheizen nutzen, das
Ganze mit einem Clown wie Robert Downey Jr. durchmixen, Hier und da mit ein paar netten, aber nicht sonderlich atemberaubenden Special Effects garnieren, das Ganze mit etwas Blut parfümieren - schwups, schon hat man
ein schmackhaftes Filmchen, das popcorntauglichen Grusel liefert, ohne dass man selber grossartig neue Ideen dafür verpulvern müsste. Sozusagen was für die Abende, wenn Gäste kommen...
Der Streifen ist ja ganz cool, aber hier ist es so, wie es leider immer öfter ist: ich hatte definitiv mehr erwartet. Spannung kommt hier und da
auf, aber dummerweise war meine erste Vermutung, was die Hintergründe betrifft, gleich die Richtige, und alles andere hatte ich auch recht fix zurechtgepuzzelt. Ergo: keine übermässig großen Überraschungen. Allein
weil Miss Berry ne ganz nette Figur macht, kann man sich diesen Film aber ruhig mal reinziehen, wenn man nix Besseres vorhat.
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