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Gott, wie herrlich!
An einem totalen Scheisstag hocke ich mich mit Lena hin und sehe diesen Streifen an, und schon nach 5 Minuten ist Bob mein Onkel und der Tag
gerettet.
Für diesen wunderbaren Trickfilm bin ich Hollywood dankbar. Zum einen, weil hier Gott sei Dank mal kein einziges kitschiges Lied gesungen wird.
Dann, weil die Schildkröte so einen herrlichen Akzent hat, Dude, und dann noch, weil ich mich immer und immer wieder schwer ausgeschüttelt habe.
Nemo ist ein kleiner Anemonenfisch (Nein, die heissen tatsächlich so, und nicht Clownsfisch, aber es ist echt zu nett, wie dieser “Spitzname” doch
verwurstet wird im Film, hehe!), dessen alleinerziehender Vater Marlin nur allzu übervorsichtig ist. Aus Trotz gerät Nemo in ernste Schwierigkeiten, als ihn ein Taucher im offenen Wasser erwischt und einfängt.
Während der Kleine im Aquarium des Hobbytauchers und Zahnarztes landet, beginnt für seinen Paps eine Odyssee nach Sydney, um den Knirps zu befreien. Dabei ist die überaus vergessliche Dori, die Marlin unterwegs
aufgabelt, nicht immer eine Hilfe.
Klar, das hier wäre kein Disneyfilm, wenn es kein Happy End gäbe, aber der Streifen ist schlichtweg niedlich, und der moralische Zeigefinger
bleibt für Trickfilmverhältnisse halbwegs subtil. Außerdem ist die Dori-Synchronisation durch Anke Engelke schwerwiegend witzig, und überhaupt gibt es ein paar Szenen, bei denen ich das Grinsen nicht mehr aus dem
Gesicht bekommen habe.
Superstreifen. Und was bin ich froh, dass ich schon längst mein Aquarium abgeschafft habe. Ich hatte ja keine Ahnung...
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