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Es gibt Filme, die sind eher typisch was für Mädels. So wie „Bridget Jones“, oder „Fit mit Barbie“ oder so was. Und dann gibt es Filme,
die sind eher typisch was für Jungs. So wie dieser hier.
Ich komm meistens besser mit den Jungsfilmen klar.
Bei „Ein Duke kommt selten allein“ haben die besagten Dukes die Aufgabe, die Familienfarm zu retten. Die soll nämlich geschluckt
werden, damit dort böse Menschen viel Geld verdienen können mit Öl. Glaub ich. Irgendwie so war das, ist aber im Grunde auch egal, denn die Handlung ist alles andere als wichtig, geht es doch mehr um ne heisse
Karre, noch heissere Mädels, illegalen Schnaps, wilde Verfolgungsjagden… so was halt.
Mit guter Laune und nem leidgeprüften Kino-Copiloten geht es also auf ins Cineplex, um zu sehen, was Mr. Jackass und Sean William Scott
hier Nettes mit dem „General Lee“ und Jessica Simpson veranstalten.
Ich erwarte vorab eher seichte, aber witzige Kost, etliche dumme, zum Teil eher infantilhumorige, aber nichtsdestotrotz komische
Sprüche, lustige Autorennszenen und viele kleine sexuelle Anspielungen.
Nun ja, zusammenfassend kann man sagen, genau das bekommt man hier auch.
Wenn man weiter ausholen will, kann man allerdings tatsächlich mal eben den Hut ziehen vor Miss Simpson. Nicht nur, weil die mit
selbigem und diversen anderen adretten Outfits durchaus nen schlanken Fuß beweist, sondern auch, weil sie genau dieses „Blond und blöd“-Image in ihrer Rolle als Daisy Duke nett durch den Kakao zieht. Und das mit
doppeltem Boden, denn ihre Daisy setzt zwar zielgerichtet ihre weiblichen Reize und schauspielerisches Talent ein, um jeweils recht ausgetüfftelt ans Ziel zu gelangen, fährt dann aber doch recht enttäuscht und
schnicksenhaft mit dieser Methode vor die Wand. Herrlich!
Zu allem, was die alte Fernsehserie im Allgemeinen und das Auto im Besonderen betrifft, werde ich von Alex gewissenhaft auf dem
Laufenden gehalten, und der scheint recht zufrieden, dass auch ordnungsgemäß wie in der TV-Version beim Wagen die Türen nicht mehr zu öffnen und Kommentare aus dem Off hinterlegt sind. An der Südstaatler-Melodiehupe
haben wir übrigens beide Spaß, erinnert die mich doch an die alte „La Cucaracha“-Hupe meines Onkels, die schon damals, als der die in seinem alten BMW hatte, ziemlich verboten war, aber dafür witzig. Also, ich fand
die witzig damals. Na, egal.
Na, jedenfalls: KEIN großes Kino, KEIN Film mit Message, KEIN Oscarkandidat, aber, verdammt, hatte ich nen witzigen Abend!
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