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Alles klar, damit das mal deutlich ist vorab: ich finde sowohl Cameron Diaz als auch Lucy Liu bildschön und verdammt cool, und auch Drew Barrymore
ist bestimmt nicht von schlechten Eltern. Die Kampfszenen in diesem Streifen sind für meine Begriffe schwer gelungen, und dass die drei Grazien sich ordentlich möbeln, während “Smack my bitch up” von Prodigy läuft,
fand ich saukomisch. ABER:
HALLO??? Was ist denn das für’n Film gewesen, den ich da grade gesehen habe? Statt dass besagte junge Damen ordentlich austeilen und alles
souverän meistern, was sich an Problemchen in den Weg stellt, wie es auf der geile-Filme-Skala von 1 bis 10 mit einer fetten 25 belohnt worden wäre, wartet man eigentlich die ganze Zeit darauf, dass noch der
berühmte abgebrochene Fingernagel eingebaut wird.
Bei der insgesamt gelungenen ersten Keilerei gehen einem die kleinen Angstschreie tierisch auf die Eier (Ja, Carsten, ich habe welche, und zwar
sogar ein paar Hunderttausend mehr als Du! ;-)) ), und bei etlichen Szenen kommt in mir das Gefühl auf, dass ich gerne jemanden für das Drehbuch erschlagen möchte.
Okay, es ist für weibliche Zuschauer echt witzig, wenn die lieben Engelchen sämtliche Kerle mit ordentlich Sexappeal und freizügigen Sprüchen
gegen die eigenen Hormone ausspielen. Es ist in meinen Augen auch noch echt geil, dass eine Superbraut wie Alex alias Lucy Liu zwar im freien Fall eine Körperbombe entschärfen, aber keinen Meter backen kann. Mir hat
sogar richtig gut gefallen, dass Matt LeBlanc hier als Alex-Lover mal wieder einen Schauspieler mimen darf (und dabei nicht dauernd zu peinlich Baden geht wie in “Friends”), und dass Cameron Diaz als Natalie den
Satz “Weisst Du, wie schwer es ist, in Los Angeles einen richtigen Mann zu finden?” bringt (Eine spitzenmäßige Anspielung auf “Lebe lieber ungewöhnlich”!), gibt dem Film einmal mehr ein Augenzwinkern mit auf den Weg.
Aber mal ehrlich: in etlichen Situationen sind diese Mädels einfach nur saudumme Hühner, die ich stundenlang verhauen könnte. Wer geht denn
bitteschön auf eine Rettungsaktion los und hat sein Handy dabei an? Und geht dann auch noch dran, wenn’s klingelt, mitten in der Höhle des Löwen? Wer marschiert als in jeder Hinsicht auf’s Kreuz gelegte Rachegöttin
dem Ex-Lover und neuem Lieblingsfeind entgegen, ohne abzuchecken, ob da irgendwo seine fiese Schnalle rumspringt? Wer lässt sich von einer dämlichen Mutti mit ‘ner Knarre einfach so fesseln, wenn er vorher im Film
schon Xmal bewiesen hat, dass er problemlos das Beinchen hoch genug schmeissen kann, um der Schlampe hinter einem die Wumme einfach aus der Hand zu kicken? Und welchen Sinn, bitteschön, macht es, jemanden verfolgen
zu wollen, der ein paar Testrunden in einem Rennwagen auf einer Rennpiste drehen wird und anschließend aus der Karre aussteigt und problemlos, sagen wir mal, beim anschließenden Umziehen und Duschen überwältigt
werden kann? Da gab’s noch zig andere Sachen, die mir beim Gucken einfach nur auf den Geist gegangen sind, und mir hat definitiv ein zweiter Zuschauer zum ordentlichen Ablästern gefehlt.
This flick sucks! Und da können die Darstellerinnen mal gar nix zu! Ich kann es gar nicht oft genug sagen: das sind ein paar sehr korrekte Ladies,
und die Senge, die die austeilen, hat sich gewaschen. Und: Wenn Lucy Liu auch nur einmal mehr so L’Oreal-mäßig ihre Haare in den Wind geworfen hätte, ich schwöre, dann hätte sie mich umgedreht, kein Scheiss. Diese
Frau ist einfach nur gut.
Nur zu schade, dass ich das von “Drei Engel für Charlie” nicht auch sagen kann. Hätte ein geiler Streifen sein können, wenn zwischen den
Prügeleien nicht so verdammt viel Müll gezeigt würde. Was ist schließlich besser, als ein paar sexy Weiber, die allen ordentlich in den Hintern treten? Eben.
Will ich mein Geld zurück? Aber volles Pfund! Allerdings würde ich trotzdem gerne einmal so austeilen können wie diese drei Schnitten, und
deshalb, aber auch allein nur deshalb, werde ich mir diesen Schund wohl trotzdem nochmal ansehen.
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