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Hier ist er, der Film, bei dem Linne regelmäßig die Kontrolle über ihren Hormonhaushalt verliert!
Fairerweise will ich mal eingestehen, dass ich das auch ein Stück weit nachvollziehen kann: Antonio Banderas als schmucker Mariachi, der überwiegend das Lied vom Tod zum Besten gibt
mit seinem Gitarrenkoffer voller Waffen, ist aber auch ein ganz schöner Hingucker, und die Sexszenen mit Salma “Zuckerschnecke” Hayek sind auch nach
schätzungsweise zwei Litern Blutverlust für unseren Protagonisten gar kein Problem. Was nützen da schon Lütschis medizinische Ausführungen, um uns Hühner wieder auf den Teppich zu holen? Richtig: nüschts!
Banderas mimt hier also einen namenlosen
Gitarrenspieler, dessen große Liebe von den Schergen eines Gauners namens Bucho getötet wurde. Er selbst bekam seine Hand durchschossen, aber, wie er selber feststellt: was zum Gitarre spielen nicht
mehr taugt, kann immernoch verdammt schnell mit der Knarre zaubern. Und das tut er denn auch...
Wer “From Dusk Till Dawn” gesehen hat, meint hier vielleicht, einem Deja-Vu zu erliegen, denn irgendwie strunkelt hier
fast die komplette Mannschaft des Titty Twisters durch den Film. Das könnte damit zusammen hängen, dass der kommerzielle Erfolg des Vampierknallers es Rodriguez erst ermöglicht hat, seine ursprünglich als
Low-Budget-Filmchen daheim in Mexiko abgedrehte Idee “El Mariachi” mit “Desperado” fortzusetzen und den ganzen Spuk dabei endlich so anzulegen, wie er es gerne gleich beim ersten Versuch getan hätte: GROSS. Wer
“Desperado” kennt, kann sich “El Mariachi” demzufolge ziemlich schenken, es sei denn, man hat Sitzfleisch.
“Desperado” selber ist ein weiterer abgefahrener Actionspaß, wie man ihn von Rodriguez und Tarantino (der eine Gastrolle übernommen hat) erwartet, und der neben knackigen Latinos jede Menge Ballerei
bietet. Und eben Linnes Lieblingssong, bei dem sie dann auch jedes Mal mit einem lauten “Ajajajai!” mitsingt. Köstlich.
Dazu passen übrigens hervorragend ein bis zwölf lecker Fläschchen Desperados!
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