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Oh, Mann.
Dieser Film ist eigentlich total bescheuert, ist frauenfeindlich ohne Ende, von vorne bis hinten total überzogen - und trotzdem gucke ich ihn mir
immer wieder an.
Okay, ich stehe auf Milla Jovovich, aber das rührt bestimmt nicht von diesem Flick her: hier spüre ich eigentlich in fast jeder Einstellung den
unwiederstehlichen Drang, dieses arme, halbnackte, unterernährte Kind zu füttern. Wie man “das perfekte Wesen” als derart unselbständige, klapperdürre Mutti verkaufen kann, die nur einmal ordentlich auf die Fresse
zu kriegen braucht, um sofort aufzugeben, sterben zu wollen, die ganze Welt dabei mit untergehen zu lassen - und gleichzeitig durch die berühmten drei Worte und ein bisschen Knutschen wieder voll da zu sein, dass
verstehe, wer will.
Ich nehme das Luc Besson hochgradig übel. Selbst, wenn besagter Knutscher Bruce “Das Unterhemd” Willis ist.
Und warum unbedingt Gaultier die Kostüme schneidern musste, wird mir auch auf ewig verschlossen bleiben. Sogar den McDonalds-Drive Inn-Tussis
fallen fast die Möpse aus der Bluse, und Willis sieht in seinem Outfit schon irgendwie schwul aus. Das ist aber noch gar nichts gegen Chris Tucker als schwuchteligem Radiomoderator (Hallo??? Radiomoderator? Spielt
das Teil nicht in ferner Zukunft? Bin ich die Einzige, die schon jetzt meint, dass das Radio sich langsam überholt hat? Egal...)
Aber, und dieses “ABER” muss schon verdammt groß geschrieben werden, um den Streifen für mich zu retten: da ist Gary Oldman als (...ebenfalls
irgendwie schwul wirkender...) Bösewicht, und in jeder dummen kleinen Sequenz dieses Films, in der man ein fettes “Oh, man, wie dämlich wird das noch?” loslassen möchte, kommt auch gleich eine fette Portion
Selbstverarsche mit rüber. Dieser Flick WILL gar nicht ernstgenommen werden, man SOLL sich fast schon drüber beömmeln. Und das kann ich dann doch ganz gut, egal wie doof er ist.
Fazit: Ja, ich will mein Geld zurück, aber vorher erstmal her mit dem Popcorn und ab dafür!
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