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09.04.2006

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50 erste Dates

Henry Roth (Adam Sandler) ist Tiermediziner im Aquarium von Hawaii, was ihm die Gelegenheit bietet, sich jede Menge One Night Stands zu verschaffen bei den ganzen Urlaubermiezen. So lügt er denn auch jeder Frau das Blaue vom Himmel herunter, um sie flachzulegen, und vor allem, um sie anschließend wieder gut abzuservieren. Das ändert sich, als er in einem kleinen, aber feinen Lokal die ungewöhnliche Lucy (Drew Barrymore) kennenlernt. Nach einem schönen Tag miteinander ist er erpicht drauf, Lucy wiederzusehen. Nur zu dumm, dass Lucy vor Ewigkeiten einen Unfall hatte und deshalb jeden Morgen glaubt, ein und denselben Tag zu erleben...

Ja, klar, eigentlich halte ich ja nicht viel von diesen tuffigen Liebeskomödien, aber zum einen lief nix Besseres den Abend, und zum Anderen hatten wir trotzdem ne Menge Spaß an dem Streifen, denn so furchtbar romantisch wird es hier gar nicht. Dafür aber sehr lustitsch, hehe.

Im Grunde ist dieser Streifen brüllend komisch, wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt, die Idee ist nett, wenn auch leicht bei “Und täglich grüßt das Murmeltier” abgekupfert, die Umsetzung ist stellenweise absolut abgefahren, und mehr will ich im Grunde nicht, wenn ich mich zu so etwas hinreissen lasse.

Adam Sandler spielt mal wieder sich selbst, was aber zugegebenermaßen hervorragend klappt: Den Schwachsinn labernden Bengel mit leicht verschrobenen Moralvorstellungen, der aber im Kern ein prima Typ ist.

Objekt seiner penetranten Begierde ist hier einmal mehr Drew Barrymore , der ich jetzt endlich auch “Drei Engel für Charlie” und dessen schwachsinnige Fortsetzung verzeihe. Hier ist die werte Dame nicht nur gewitzt  und charmant, sondern auch sehr hübsch, wie ich meine. Und: was für meinen Geschmack bei “Eine Hochzeit zum Verlieben” nicht geklappt hat, haut hier hin: man nimmt Sandler und Barrymore endlich auch ab, dass sie sich wollen.

Für ne Menge billige, aber geile Gags sorgt Sandlers Sidekick und Aquarienkollege Ula, gespielt von Rob Schneider, sowie das ebenfalls dort assistierende Mannweib Alexa (Lusia Strus).

Wer genau drauf achtet, erkennt vielleicht Sean Astin, den Sam aus der “Herr der Ringe”-Trilogie, wieder, der hier den muskelbepackten, strunzdoofen, aber liebevollen Bruder von Lucy gibt. Außerdem in einer Nebenrolle als Nervenarzt: Dan Akroyd. Wenn man da nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat, hehe...

 

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