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Wie mir jemand neulich per Mail mitteilte, ist Jennifer Garner ne geile Sau.
Recht hat er, aber ich würde es etwas dezenter formulieren bei diesem Film, hehe. Miss Garner mimt hier nämlich eine 13jährige im Körper einer 30jährigen,
(Etwas, was ich sehr gut nachempfinden können müsste, wie man mir mitteilte... Danke für die Blumen!) und das macht sie einfach entzückend.
Ganz im Ernst, der Film ist schlichtweg niedlich, und obwohl ich Michael Jacksons
„Thriller“ noch nie sonderlich leiden konnte, ist der Song in einer Szene der absolute Knüller. Wesentlich wichtiger allerdings: Pat Benatar mit „Love is a Battlefield“: was für ein Spaß!
Na, mal der Reihe nach:
Jenna wird an ihrem 13. Geburtstag schlichtweg verarscht. Die In-Zicke „TomTom“ und ihre Weibergang, die „Six
Chicks“, nutzen sie nach Strich und Faden aus, setzen sie für ein Knutschspiel im Schrank ab in der irrigen Annahme, dass ihr Schwarm Chris sich gleich zu ihr
gesellen werde, räumen das Geburtstags-Buffet ab und gehen stiften. In den Schrank begibt sich letztlich Matt, Jennas pummeliger, aber aufopferungsvoll
um sie bemühter Nachbarsjunge. Das ist nicht das, was Jenna erwartet hatte! Bitter enttäuscht verkriecht sie sich wieder im Schrank und wünscht sich, 30, sexy und erfolgreich zu sein. Na, und wir sind in einem Hollywoodstreifen: klar
geht der Wunsch prompt in Erfüllung, sonst wäre der Titel auch ziemlich banane...
Okay, die Story ist nicht gerade neu, und jeder, der „Big“ damals gesehen hat, wird angesichts dieses Konzeptes nur müde
gähnen. Aber Garner ist einfach hinreissend! Sei es Jennas helle Freude, endlich richtige Möpse zu haben (Naja, für meinen Geschmack könnten die immernoch ein
bisschen größer ausfallen, aber ich bin kein Kerl, was soll’s mich jucken), die schockierende Entdeckung, dass da ein nackter Mann in ihrer Wohnung rumläuft, der sie permanent Zuckerpopo nennt, die Faszination des Klingeltons des eigenen,
aber ihr gänzlich unbekannten Handys, die schockierende Entdeckung, dass sie nebenbei gelegentlich nen verheirateten Mann vögelt – dieser ganze Kram wird so herrlich rübergebracht, dass mir ein
undezentes Permanentgrinsen im Gesicht festwächst.
Ganz großes Kino? Sicherlich nicht, aber ein süßer kleiner Streifen zum Thema
„Wunsch und Wirklichkeit“: Erfolgreich zu sein ist nicht alles im Leben, und die Erkenntnis, ein ausgebufftes Miststück zu sein, das keine richtigen Freunde hat, wird hier familientauglich verpackt.
Am Ende bleibt „Love is a Battlefield“ als Ohrwurm, geradezu ekelhaft gute Laune, und die irgendwie extrem beruhigende Erkenntnis, dass ich nicht die einzige Frau bin, die strippende
Männer abgrundtief peinlich findet, hehe... (“Ich will das nicht schon wieder sehen müssen! Mach das weg!”)
Schönes Ding!
(Ich glaub, ich sollte mal wieder tanzen gehen...)
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