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Wenn Du den Verlauf Deines Lebens ändern könntest, wenn Du Einfluss nehmen könntest, wenn Du von vorne herein wüsstest, dass eine
bestimmte Entscheidung Ausschlag gibt für alle weiteren Ereignisse – würdest Du dann auch nur noch eine einzige Entscheidung aus dem Bauch heraus fällen? Oder würdest Du aus Angst, was folgt, handlungsunfähig?
Und wenn die Folgen fatal sind, Du aber die Chance hast, sie auszubügeln, würdest Du alles daran setzen, den Menschen, die Du liebst,
die bestmöglichen Lebensläufe zu sichern? Oder würdest Du Dein eigenes Glück in den Vordergrund rücken?
Was würdest Du tun?
Wenn Du über diese Fragen grübeln möchtest, solltest Du Dir unbedingt „The Butterfly Effect“ ansehen.
Ashton Kutcher (nicht sonderlich brilliant bisher in „Ey Mann, wo ist mein Auto“, „Voll verheiratet“) überzeugt hier ziemlich als Evan,
einem jungen Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der im Grunde nur eins will: das „and they lived happily ever after“ mit Kayleigh (Amy Smart; „Rat Race“), seiner großen Jugendliebe. Blöd nur, dass egal, was er
tut, um dieses Ziel zu erreichen, immer nur alles noch schlimmer zu werden scheint als vorher…
Kutcher kann mehr als nur tumbe Teeniefilmchen drehen und vielleicht noch auf Demi Moore rumhopsen, und das zeigt er hier. Der Film hat
atmosphäre, und zwar nicht zuletzt dank ihm. Hilfreich zur Seite stehen allerdings nicht nur Miss Smart, sondern auch die übrigen Nebendarsteller, die mit jeder Drehung und Wendung ihrer Schicksale recht überzeugend
ihre Charakterzüge anzupassen wissen. Gelungener Streifen mit einem Ende, das nicht wirklich happy ist, aber dafür konsequent.
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