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Holt schonmal den Kahlua her und mixt Euch ‘nen ordentlichen White Russian, denn zwischendurch kommt Ihr nicht mehr dazu!
Dieser Film ist eine echte Granate, absolut bescheuert und deshalb urkomisch. Im Grunde gibt es überhaupt keine gescheite Story. Okay, dem Dude, einfach göttlich verkörpert von Jeff Bridges, wird
von zwei Geldeintreibern “auf seinen bekackten Teppich” gepisst, weil er mit seinem stinkreichen Namensvetter, dem großen Lebowski, verwechselt wird. Er will außerdem beim Bowling mit seinen Kumpels groß rauskommen
(Steve Buscemi und John Godman - beide einfach genial. Besonders Goodman als Kriegsveteran: “Wir sind hier nicht in Vietnam! Das hier ist Bowling, da gibt es Regeln!”) und soll nebenbei noch eine
Entführung beenden, in die ein paar durchgeknallte deutsche Nihilisten verwickelt sind, die dem Dude dann noch nebenbei drohen, seinen “Johannes” abzuschneiden. Insgesamt also ziemlich viel los bei Lebowskis, trotzdem fragt man sich am Ende des
Films unweigerlich “Was sollte der ganze Scheiss eigentlich?” Und wisst Ihr was? Es wird Euch vollkommen schnuppe sein, denn Ihr werdet vor Lachen kaum noch atmen können.
Oder Ihr hasst den Streifen. Dazwischen gibt’s nix.
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