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Machen wir uns nix vor: nach Tim Burtons Steilvorlagen „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ hätte jeder weitere Nachfolger einen schweren
Stand gehabt, aber nachdem dann „Batman forever“ und „Batman und Robin“ absolut sang- und klanglos untergehen MUSSTEN, hat doch jede(r) von uns gehofft, es möge sich das Blatt wenden oder einfach niemand jemals
wieder einen Streifen über den Dunkeln Ritter, der nur noch in der furchtbaren Serie lächerlicher wegkam als in den beiden schrecklichen Popcornkinostreifchen, drehen, oder etwa nicht?!
Als ich die erste Vorschau zu Christopher Nolans („Memento“) „Batman Begins“ gesehen hatte, war ich dann aber doch ganz gespannt auf den
nächsten Versuch. Und als ich den Streifen dann sah, war ich begeistert!
Hier ist wieder die düstere, trostlose Atmosphäre, die ich mit Gotham City verbinde. Hier ist ein äusserlich aufgeräumter Bruce Wayne
(Christian Bale, körperlich WESENTLICH besser in Form als in „The Machinist“), der mit seiner inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat, hier ist gleichzeitig ein gewaltiger Batman, der die Unterwelt das Fürchten lehrt, hier ist -
okay - eine ziemlich nervige, weil talentfreie Katie Holmes in der Rolle der Quotentussi am Start, aber dafür glänzt Michael Kane als Alfred. Mit Liam Neeson und Gary Oldman wird das Ensemble gefällig abgerundet,
und die Story ist im Gegensatz zu den letzten Vorgängern nicht Rechtfertigung für alberne Aneinanderreihungen von kunterbunten Kinderpartyactionszenen, sondern bedient sich aus hervorragenden Comicvorlagen.
Okay, und hier kommt das Bonbon: es sind zwei Fortsetzungen geplant, die die Lücke zu „Batman“ schließen sollen – und zwar OHNE Miss
Holmes.
Was will man mehr?
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