Letztes Update:
09.04.2006

Was ist neu?

Home
Warum nur?
Ich
Kranke Ansichten
Filmfieber
Anjas Ansichten
Fremdverschuldet
Guestbook
Links

Who is who?

Willst Du in die Update-Liste? Sonst irgendwas zu sagen? Na dann...

Mailde Dich!

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten!

Impressum

Bang, Bang, Du bist tot

Kinder sind grausam. Teenager erst Recht.

Was für den einen ein dummer Scherz ist, den man halt so zum Zeitvertreib mal macht, weil grad nix Witzigeres ansteht, ist für den anderen die absolute Seelenfolter. Diejenigen, die laut lachend einen Mitschüler kopfüber ins Klo tauchen, haben 5 Minuten später längst ganz andere Sachen im Kopf. Derjenige, der getaucht wird, hat nach 5 Jahren mitunter noch daran zu kämpfen.

Dieser Film richtet sein Augenmerk auf Letztere. Diejenigen, die immer die Doofen sind, die mit Essen beworfen oder in den Mülleimer gesteckt werden,
im Spint eingeschlossen oder in den Dreck geschupst werden. Diejenigen, die
irgendwann an einem Punkt sind, an dem sie zurückschlagen.

Trevor Adams (Ben Foster; “The Punisher”) ist einer dieser Jungs. Vor den Sommerferien hat er von sich Reden gemacht, weil er eine Bombenattrappe mit in die High School gebracht hat. Das neue Schuljahr beginnt daher für alle Schüler mit dem morgendlichen Filzen nach Waffen und dem Gang durch den Metalldetektor. Dass er nun noch mehr zum Aussenseiter geworden ist, ist Trevor relativ egal. Er ist zufrieden, wenn er mit seiner Videokamera am Auge beobachten kann, wie andere ein "normales" Leben führen. Immer wieder fängt er auch Aufnahmen von gepiesakten Mitschülern ein.

Einzig der Theaterlehrer Mr. Duncan (Thomas Cavanagh) erkennt, was in diesem Jungen brodelt. Mit der Hauptrolle des Theaterstücks "Bang, Bang, Du bist tot" versucht er, Trevor auf seine eigenen Probleme zu stoßen, ihn erkennen zu lassen, wie dicht er am Wahnsinn vorbeischrammt.

Derweil bändelt Trevor mit einigen Klassenkameraden an, die ihre Freizeit damit verbringen, Schiessübungen im abgelegenen Wald zu machen. Langsam keimt in diesen Kreisen die Idee, dass es lediglich einer automatischen Waffe in der Schulcafeteria bedarf, um nie wieder in ein Klo getunkt zu werden und sich auf ewig einen Namen zu machen...

Angesichts der vermehrten High School-Attentate in den USA oder auch des Amoklaufes von Erfurt packt dieser Streifen ein heisses Eisen an. Durch die Idee "Theaterstück im Film", durch die "Verhöre" der Schüler im
Lehrerzimmer und die Gespräche unter den Schülern werden die Beweggründe der Opfer/Täter offen gelegt. Und wenn der Abspann läuft, in dem Amateuraufnahmen der verschiedensten Aufführungen des Theaterstückes von realen High Schools gezeigt werden, hat man noch ne Menge, über das man nachdenkt.

Hervorragender Film!

 

 

Zurück
 

[Home] [Warum nur?] [Ich] [Kranke Ansichten] [Filmfieber] [Anjas Ansichten] [Fremdverschuldet] [Guestbook] [Links]