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Es ist das alt bekannte Spiel, wie werde ich erwachsen
ohne dass es meine Eltern mitkriegen?? Gar nicht!
Ich kann mich noch gute an meine Phase der „Rebbelion“
erinnern. Meine Mutter stand Kopf, mein Vater wusste nicht worum es geht und meine Oma sagte immer „och lasse doch“.
Im Nachhinein war es ne tolle Zeit.
Die „verheimliche alles“ Phase
Ich redete mit meiner Mutter nur das was unwichtig war und
alles andere behielt ich für mich. Und da meine Mutter von Natur aus neugierig ist (sind das nicht alle Mütter??) machte sie das wahnsinnig. Sie fing an mir hinterher zu schnüffeln und auszuspionieren um die nötigen
Info´s zu bekommen die Ihr Mutterherz ruhig schlafen ließen. Mein Vater war für mich eher abwesend. Er war schon da, aber irgendwie nicht so relevant (klingt komisch, is aber so)
Die „Egal“ Phase
Hatte meine Mutter also irgendwas rausgekriegt, war auf
den Streit nicht lang zu warten. Sie warf mir vor, nicht mehr so zu sein wie ich früher war „Das hast du doch früher nicht gemacht!!“ Und ich enthielt mich der Sache mit nem Achsenzucken. So ging das wochenlang!!
Und mein Vater? Keine Ahnung. Hat er das mitgekriegt? Ich glaub eh das das so ne Mutter-Tochter Sache ist.
Die „wat nen Spass“ Phase
Irgendwann war ich an nem Punkt, wo mir das Achsenzucken
auch nur noch auf die Nerven ging. Ich fing an meine Mutter zu reizen und mir nen Spass aus Ihrer „Angst“ zu machen. Ich verabschiedete mich zum Beispiel mit den Worten“ ich geh jetzt und nehm die Zigaretten mit“
Ihr hättet sehen sollen wie meine Mutter puterrot angelaufen ist! Super! Und mein Paps, der konnte mir keinen Vorwurf machen, der hat ja selber mal geraucht. Aber immer wieder kam die „Ich hab aufgehört, dann
schaffst du das auch „ Geschichte. Tolle Wurst!
Die Resignation
Ich kann gar nicht genau sagen, wann und wo es war, aber
irgendwie musste meine Mutter eingesehen haben, dass sie die „Kontrolle“ verloren hatte und ich jetzt mein Schiff allein steuerte. Und ich bin verdammt stolz, meine eigene kleine Welt für mich erschaffen zu haben.
Jahre später:
Auch heute noch versucht meine Mutter mir reinzureden und
mit Vorschriften zu machen. Nur heute bin ich soweit, dass ich klipp und klar sage, dass sie das nix angeht und ich es gut finde wie es läuft. Zufrieden gibt sich damit nicht, aber was soll sie machen??!!
Das ist der der Kreis des Lebens. Meine „Rebbelion hatte
ich mit 15-18. Andere haben Sie mit 20-25 und wieder andere sind fast 30 und sind so kleinlaut Ihren Eltern gegenüber als wären sie 12. Jeder lebt nach seiner fasson und jeder muss sich das selbst erkämpfen was ihm
wichtig ist. Nur darf man sich am Ende nicht wundern, warum es so ist und nicht anders.
Meine Mutter wird immer mein Ratgeber bleiben und mein
Vater immer die nichts sagende Person aber wenn ich mal ganz ehrlich bin, ich wäre ohne die beiden nix. Und nur wir drei zusammen bilden eine Einheit. Ich bin zwar nicht mehr so viel zu Hause, wie meine Mutter sich
das wünscht, aber ich versuche dann immer ne gute Tochter zu sein und nicht das Biest was ich mal war.
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